Erntedank

Die Rolle des Kluftinger übernahm in der Erntedank-Verfilmung (2009) Herbert Knaup unter der Regie von Rainer Kaufmann. Herbert Knaup wurde für seine Rolle in „Erntedank“ mit dem Bayerischen Filmpreis 2010 ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Verfilmung den Prix Circom.

Handlung

Der Allgäuer Kriminalhauptkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht. Auf dem Mordopfer liegt sorgfältig drapiert eine tote Krähe. Kluftinger kommt einem Täter auf die Spur, der nach Allgäuer Sagenmotiven mordet, denn bald gibt es eine zweite Leiche. Das erste Mordopfer ist ein Kleinunternehmer von Kaffeefahrten, bei denen einfachen Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird. Der tote Gernot Sutter wird bei einem Gedenkstein der Burg Rappenscheuchen aufgefunden.

Dort lebte im Mittelalter ein Raubritter, der laut einer Allgäuer Sage von Rabenvögeln angegriffen wurde und so zu Tode kam. Bald gibt es eine zweite Leiche: Eine Frauenärztin aus Memmingen wird mit einer auf der Stirn eingeritzten 11 tot an einem Fluss gefunden. Auch diesem Fall scheint eine Sage zugrunde zu liegen. Immer tiefer taucht Kluftinger bei seinen Ermittlungen in die mystische Welt des Allgäus ein.

Kommissar Kluftinger ist ein liebenswert-altmodischer Held wider Willen. Einer, dem Größenwahn und Eitelkeit verhasst sind, ein eigenwilliger Traditionalist, der seine Heimat liebt und sie so erhalten wissen will, wie sie ist. Privat trifft Kluftinger immer wieder mit dem "G'scheithafa" Dr. Langhammer zusammen, einem Vielredner, der mit der besten Freundin von Kluftingers Frau Erika verheiratet ist.


Originaltitel:
Erntedank. Ein Allgäukrimi (D, 2009)
Regie: Rainer Kaufmann
Darsteller: Herbert Knaup, August Zirner, Johannes Allmayer, Jockel Tschiersch, Ulrich Noethen, Sarah-Lavinia Schmidbauer
Länge: 88 Minuten
16:9, Stereo, VT-UT, Audiodeskription

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